Friday, 19 October 2018
On The Streets

Mach mal!

Also mach mal…..

…..hat mir der Thomas als Antwort geschrieben, als ich ihm einen Kommentar auf seiner Seite zu einer interessanten Blogparade hinterließ.

Sabine stellt auf ihrem Blog Ferngeweht nämlich gerade die Frage nach „dem perfekten Reisetag“. Ich persönlich finde das eine sehr schwierige Frage. Warum?

Ich reise gerne und deshalb hatte ich schon tolle und unvergessliche Reiseerlebnisse. Darum fällt es mir auch sehr schwer hier einen speziellen besonderen Reisetag aufzuführen.

Es fängt ja bereits mit der Definition „Reisetag“ an. Es kommt vor dass ich tagsüber im Hotel im Bett liege und schlafe, weil ich die Nacht davor bis zum Sonnenaufgang mit Kamera und Stativ eine Großstadt erkundete.

USA California Los Angeles
Nachts in LA

Aber der Reihe nach! Generell bin ich ein Typ der gerne unterwegs ist, egal ob mit dem Rad, Boostedboard (ok..dafür werde ich langsam zu alt), Flugzeug oder mit dem Mietwagen! Am Strand rumliegen ist nichts für mich! Ich will was sehen und erleben! Das gelingt mir am besten wenn ich jeden Tag unterwegs bin! 

Malta..eine Woche mit dem Rad zu erkunden hat unglaublich viel Spaß gemacht! 

Für einen perfekten Reisetag bzw. Reisenacht braucht es allerdings diverse Zutaten!

Ich finde es wichtig mich auf die bevorstehende Reise vorzubereiten. Auch lege ich mir einen kleinen Grundplan für meine Reise zurecht, welcher mir allerdings einen gewissen Spielraum vor Ort erlaubt. Bereits bei der Planung entsteht bei mir auch eine gewisse Vorfreude. Was soll jetzt noch schief laufen, es muss gut werden! 

Auf Reisen gilt es Stress zu vermeiden. Darum achte ich darauf, dass ich mir als Tagespensum bzw. für den gesamten Reiseverlauf nicht zu viel vornehme. Diesen Fehler hatte ich früher oft gemacht. Ich wollte so viel wie möglich erleben und sehen, am Ende hetzte ich schließlich meine Punkte ab und konnte die Reise gar nicht so recht genießen. 

Off The Vegas Strip“…..diesen Begriff hörte ich vor ca. 30 Jahren von einem Fotografen in Las Vegas. Damals verstand ich diesen Satz nicht so recht. Warum sollte ich mich in Las Vegas nicht am Strip aufhalten? Mittlerweile habe ich diesen Satz verstanden! Auf meinen Reisen ist es Standard geworden, mich abseits der Touristenströme zu bewegen. Ich versuche “Top Spots” zu vermeiden, bzw. suche diese zu Zeiten auf wo ich dort alleine bin. 

Im Morgengrauen hatte ich diesen sonst völlig überrannten Ort in Chicago für mich alleine! 

Eine vernünftige Planung, nicht zu viel vornehmen und sich abseits der Touristenströme zu bewegen, seit ich diese drei Punkte beachte habe ich eigentlich immer entspannte und “perfekte Reisetage”!

  • Moin,

    da sag ich doch gerne “Mach mal”, wenn es dann solche Beiträge gibt. 🙂

    Das mit dem Überladen einer Reise, den Fehler haben wir am Anfang auch gemacht. Ich denke nur an die über 5000 Meilen, auf unserem Südstaaten-Trip. Das war einfach zu viel in zu kurzer Zeit. Wir lassen es inzwischen auch ein wenig ruhiger angehen und planen entspannter. Und wenn wir dann vor Ort mal keine Lust auf ein gestecktes Ziel haben, dann lassen wir es halt ausfallen und geniessen einen anderen Ort dafür um so mehr.

    LG Thomas

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